Eine Begebenheit aus der Vorgeschichte scheint doch erwähnenswert.
Am längsten Tag, am Montag den 21. Juni 1339 fand auf dem Bramberg die Schlacht von Laupen statt.
Die Berner, vereint mit den Oberhaslern, Simmentalern, Weissenburgern und den Waldstättern zogen gegen den hochburgundischen Adel ( Bischöfe von Basel und Lausanne, die Grafen von Greyerz, der Waadt, Nidau, Neuenburg, Valangin, Aarberg, usw.) in den Krieg.
Auf dem Weg zur Schlacht liess Bern das Banner (kombinierter Kampfverband) unter der Führung von Ritter Rudolf von Erlach über Bümpliz Richtung Bramberg marschieren.
Auf diesem Weg machte er in Chäs und Brot Marschhalt und liess die Mannen verpflegen. Dies erfolgte mit Absicht nicht in der Stadt, sondern gut 2 Marschstunden ausserhalb, da man sonst die Auswirkungen von Wein und "Weibern" befürchtete, was Kraft- und insbesondere Zeitverlust bedeutet hätte.
Der Laupenkrieg wurde dank dieser Stärkung von den Bernern gewonnen.
Die Verpflegungstradition in unserer Region ist geblieben, es sind die bestens bekannten Restaurants, aber auch die vielen schmucken Bauernbetriebe zu erwähnen. Hier kann man sich ausgezeichnet verpflegen oder direkt beim Produzenten Backwaren, Eier, Fleisch, Gemüse usw. beziehen.
Text: Peter Freudiger, Oberbottigen
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